JAGUAR News
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Hier finden Sie aktuelle Neuigkeiten von Jaguar.

„Sexy Sound, viel Dampf auf der Kette und sehr direkte Lenkung“

„Sexy Sound, viel Dampf auf der Kette und sehr direkte Lenkung“

Christian Danner, Martin Brundle und Justin Bell testen den neuen F-TYPE
„Sexy Sound, viel Dampf auf der Kette und sehr direkte Lenkung“

Schwalbach/Snetterton, Januar 2013 – Es war eine Einladung, die man trotz typisch englischen Wetters schwerlich abschlagen konnte: Zum ersten Mal gab Jaguar im Rahmen des internen Entwicklungsprogramms den neuen Sportwagen F-TYPE in fremde, wenngleich extrem kundige Hände. Christian Danner, Martin Brundle und Justin Bell waren gekommen, um auf der Rennstrecke von Snetterton und den umliegenden Landstraßen der Grafschaft Norfolk dem heißesten Jaguar seit dem legendären E-TYPE auf den Zahn zu fühlen. Alle drei haben eine erfolgreiche Rennfahrerkarriere hinter sich und sind als TV-Experten der Formel 1 und anderen Motorsportserien weiterhin verbunden. Für den exklusiven Testtag standen den Profis F-TYPE-Prototypen mit V6- und V8-Kompressor-Motor zur Verfügung. Begrüßt wurden sie von Mike Cross, Chief Engineer Vehicle Integrity, der mit seinem Fahrwerksteam dem neuen Jaguar F-TYPE zu einem authentischen Sportwagen-Handling verhalf.

Das stilgerecht per Helikopter eingeschwebte Trio machte sich sofort mit viel Akribie und Enthusiasmus ans Werk. Unisono begeisterte sofort das Timbre der aktiven Auspuffanlage: „Beim Hochbeschleunigen klingt das richtig sexy“, sagte Danner. Und Brundle pflichtete bei: „Der Sound des Auspuffs ist das Erste, was anmacht. Er zaubert ein Lächeln ins Gesicht.“

Danner beschrieb die Sitzposition im F-TYPE Roadster als „sehr tief, aber trotzdem sehr übersichtlich. Ich kann den Scheitelpunkt der Kurven millimetergenau anvisieren. Dabei hilft die präzise Lenkung, die ein exaktes Feedback liefert.“ Auch in diesem Punkt stimmte Brundle zu: „Die Vorderräder lenken willig ein, keine Spur von Untersteuern. Der F-TYPE fährt genau dahin, wohin Du ihn haben willst!“
Neben ihren akustischen Qualitäten begeisterten die Kompressor-Aggregate auch durch ihre kraftvolle Leistungsentfaltung. Danner schwärmte: „Da ist richtig Rauch an der Kette. Der Motor reagiert sehr direkt auf Gaspedalbefehle, aber man kann den Krafteinsatz gleichwohl gut dosieren. Und obwohl es richtig vorwärts geht, läuft alles sanft ab.“ Zusammengefasst sieht der RTL-Kommentator den F-TYPE als eine „phantastische Kombination aus Agilität und schierer Kraft“, die aber in jeder Phase vom Fahrer gut zu beherrschen sei. Auch die 8-Stufen-Automatik von ZF erhielt ein Lob: „Mit ihr ist man immer im richtigen Gang.“
Auch Justin Bell verteilte Lobeshymnen: „Sehr flink, sehr schnell und ein großartiger Motor. Beim Einlenken habe ich nicht die kleinste Verzögerung festgestellt. Ich brauche nicht viel mehr als dieses Auto! Und ich liebe diesen Sound...“
Die Bilanz Brundles zauberte auch ein breites Lächeln auf das Gesicht von Mike Cross: „Das Jaguar Team hat hier eine phantastische Arbeit abgeliefert. Der F-TYPE lenkt super ein, federt klasse ab – dieses Auto ist schlicht perfekt!“, lobte der frühere Jaguar Werksfahrer.
„Danke für einen faszinierenden Tag“, gab Cross die Blumen zurück. „Das Entwicklungsprogramm für den F-TYPE konzentrierte sich aus Sicht unseres Teams auf ein authentisches Sportwagen-Fahrerlebnis. Die Testeindrücke dieser drei renommierten Rennfahrer bestätigen nun, dass wir offenbar einen ziemlich guten Job gemacht haben.“

Verkaufsstart in drei Versionen ab Mitte 2013
Der zweisitzige Jaguar F-TYPE geht Mitte 2013 in drei Versionen (F-TYPE, F-TYPE S und F-TYPE V8 S) in den Verkauf. Dank einer komplett aus Aluminium gefertigten Karosserie wiegt das mit einem hochwertigen Stoffverdeck ausgestattete Modell in der Basisversion nur 1.597 Kilogramm; die Leichtbauarchitektur sorgt zusammen mit Heckantrieb und einer ausgeglichenen Gewichtsverteilung für überragenden Fahrspaß. Ein ausfahrbarer Heckspoiler und versenkte Türgriffe bestimmen ein von nur wenigen Linien geprägtes und sowohl puristisches wie verführerisches Design. Die Basisversion hat 250 kW (340 PS)*, der 279 kW (380 PS)** starke F-TYPE S beschleunigt in 4,9 Sekunden von 0 auf 100 km/h und erreicht eine elektronisch begrenzte Spitze von 275 km/h. Der F-TYPE V8 S durchbricht mit 364 kW (495 PS)*** die 100 km/h-Barriere nach nur 4,3 Sekunden und erhält sogar bis Tempo 300 freien Auslauf. Zur Serienausstattung der S-Modelle zählen neben der aktiven Auspuffanlage das adaptive und stufenlos regelnde Dämpfersystem Adaptive Dynamics sowie das verbrauchsmindernde Jaguar Intelligent Stop/Start-System.

Link zu bewegten Bildern vom F-TYPE-Test mit Christian Danner:
http://newsroom.jaguarlandrover.com/de-de/jaguar/videos//video?id=58046


Link zum Film mit Testeindrücken aller drei Fahrer:
http://www.youtube.com/watch?v=1gz_9UoLFAs


Kurzbiographien der prominenten F-TYPE-Tester:

Christian Danner (54): Nach dem Gewinn der ersten Formel 3000 Meisterschaft setzte der Münchener seine Karriere in der Formel 1 und der Indycar-Serie fort. Auf Tourenwagen gewann er die 24 Stunden Rennen vom Nürburgring und von Spa. Er hält den Rekord für Formel 2-Monoposti auf der Nürburgring-Nordschleife und ist heute neben seiner Rolle als Leiter der Jaguar Driving School als TV-Kommentator für RTL tätig.

Martin Brundle (53): Nach 13 Jahren in der Formel 1 startete der Brite 1997 eine zweite und erneut erfolgreiche Karriere als Formel 1-Reporter. Heute ist er einem Millionen-Publikum als Experte auf Sky Sports bekannt. Martin fuhr auch sehr erfolgreich für Jaguar, gewann 1990 in Le Mans und holte 1988 den Fahrer-WM-Titel. Auch im Tourenwagen XJ-S holte er Siege.

Justin Bell (44), Sohn des fünffachen Le Mans-Siegers Derek Bell, begann seine Laufbahn auf Motorrädern. 1988 wechselte er auf vier Räder und fuhr in der Folge für verschiedene Hersteller. Seine größten Erfolge sind der Gewinn der GT2-Klasse der FIA-GT-Serie 1997 und 1998 der GT2-Klassensieg in Le Mans – beide Male auf Dodge Viper. Justin lebt in den USA und arbeitet dort für eine Reihe von TV-Sendern.



*Jaguar F-TYPE (innerorts 12,6 l/ außerorts 6,9 l/ kombiniert 9 l/100km; CO2-Emission 209 g/km)
**Jaguar F-TYPE V6 S (innerorts 12,8 l/ außerorts 7 l/ kombiniert 9,1 l/100/km; CO 2-Emission 213 g/km) ***Jaguar F-TYPE V8 S (innerorts 15,9 l/ außerorts 8,3 l/ kombiniert 11,1 l/100km; CO 2-Emission 259 g/km)

Verbrauchs- und Emissionswerte XF, XJ, XK, inklusive R-Modelle:
Kraftstoffverbrauch im kombinierten Testzyklus: 12,5 - 5,1 l/100km
CO2-Emissionen im kombinierten Testzyklus: 292 - 135 g/km
Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personalkraftwagen entnommen werden, der bei allen Jaguar und Land Rover Vertragspartnern und bei der Jaguar Land Rover Deutschland GmbH unentgeltlich erhältlich ist. Der Leitfaden ist ebenfalls im Internet unter www.dat.de verfügbar.

Jaguar mit Allrad

Marktstart des voll variablen AWD-System für Jaguar XF und XJ

Marktstart des voll variablen AWD-Systems für Jaguar XF und XJ
Jaguar Allrad-Traktion für maximalen Grip

Schwalbach, Februar 2013 – Optimale Traktion unter allen Fahrbahn- und Wetterbedingungen – das stellt der ab sofort lieferbare Allradantrieb für die Jaguar Limousinen XF und XJ in Aussicht. Das AWD-System erhöht das Einsatzspektrum der beiden Baureihen bei nasser, schmutziger oder winterlicher Fahrbahn entscheidend. Es leitet auf trockenere Straße das Drehmoment zu 100 Prozent auf die Hinterachse, was ein unverfälschtes Handling im Stil der heckgetriebenen Varianten ermöglicht. Erst auf losem oder rutschigem Untergrund nimmt die Verteilerkupplung eine Kraftverteilung von maximal 50:50 vor – was sich besonders im Winter auszahlt. Mit dem Allradantrieb im Paket: ein 3.0 Liter V6 Kompressor-Motor in Vollaluminium-Bauweise. Das neu entwickelte Aggregat leistet 250 kW (340 PS) und besitzt damit eine Literleistung von 113,5 PS. Der Antriebsstrang bietet eine Achtstufen-Automatik von ZF und das Jaguar Intelligent Stop/Start-System. Die Preise der neuen Allrad-Modelle starten bei 57.000 Euro für den Jaguar XF 3.0 V6 Kompressor AWD und 91.160 Euro für den Jaguar XJ 3.0 V6 Kompressor AWD mit Premium Luxury Ausstattung. Auf einer 3.200 Kilometer langen Härtetour zum kanadischen Polarkreis trotzten Ende Dezember zwei Jaguar XJ AWD Temperaturen von bis zu -49 Grad Celsius und erwiesen sich unter extrem anspruchsvollen Bedingungen als perfekte Wintermobile.

Das neue AWD-System eröffnet der Jaguar XF Limousine und dem Flaggschiff Jaguar XJ ein zusätzliches Sicherheitspolster bei drohendem Traktionsverlust. Um den markentypischen Fahrgenuss eines Jaguars auch im Allrad-Betrieb zu erhalten, gelangt auf festem Untergrund das ganze Drehmoment in Richtung Hinterachse. Nur beim Anfahren wird bis zu einer Geschwindigkeit von zehn km/h kurzzeitig Kraft auch auf die Vorderräder geführt, um so zügiges Beschleunigen aus dem Stand zu sichern.

Die Kontroll-Algorithmen des aktiven und vollvariablen Allradantriebs sind ansonsten darauf trainiert, nicht erst bei Schlupf einzugreifen, sondern abreißende Haftung schon im Ansatz zu erkennen. Daher wird – wann immer sich eine potentiell instabile Fahrsituation anbahnt – präventiv Drehmoment nach vorne verlagert. Erfordern es die Verhältnisse, können maximal bis zu 50 Prozent der Vorderachse zugeteilt werden. Im über die „JaguarDrive Control™ anwählbaren Winter-Modus wählt das Verteilergetriebe bereits eine Kraftverteilung von 30:70 als Normalstellung, um auf Schnee und Eis für alle Eventualitäten gewappnet zu sein.
Als kongenialer Partner des auch bei nasser und schmutziger Straße sicherheitsspendenden Allrad-Antriebs dient ein vom Jaguar 5.0 Liter V8 abgeleiteter 3.0 Liter V6. Der „Downsizing“-Motor übernimmt V8-Schlüsseltechnologien wie die Kompressoraufladung, die strahlgeführte Benzin-Direkteinspritzung, die variable Ventilsteuerung und die Aluminium-Vollbauweise.

3.0 Liter V6 Kompressor harmoniert bestens mit Allradantriebsstrang
Die XF und XJ AWD profitieren ganz besonders von der Muskelkraft des 250 kW (340 PS) starken Triebwerks, das eine spezifische Leistung von 113,5 PS/Liter auf die Kurbelwelle schickt. Denn es stellt zwischen 3.500 und 5.000 Umdrehungen konstant 450 Nm Drehmoment bereit, schon bei knapp über 2.000 U/min sind es 400 Nm. Dank der geballten Kraft aus dem Drehzahlkeller beschleunigen die Allradler in nur 6,4 Sekunden von 0 auf 100 km/h und erreichen eine (elektronisch abgeregelte) Höchstgeschwindigkeit von 250 km/h.

Dem 3.0 Liter V6 Kompressor assistieren das Achtstufen-Automatikgetriebe von ZF und das Jaguar Intelligent Stop/Start-System. Letzteres senkt den Verbrauch im kombinierten EU-Fahrzyklus um bis zu sieben Prozent auf 9,8 (XF AWD) beziehungsweise 9,9 Liter/100 km (XJ AWD), was CO2-Emissionen von 229 beziehungsweise 234 g/km CO2 entspricht.

Zwei XJ AWD trotzten in Kanada Eisschranktemperaturen bis zu -49 Grad
Wie trittsicher ein Jaguar XJ mit Allradantrieb selbst unter widrigsten Begleitumständen ist, bewies Jaguar Ende Dezember bei einem Extrem-Test in der kanadischen Arktis. Vom Startpunkt Whitehorse, der 1.800 Kilometer nördlich von Vancouver am Alaska Highway gelegenen Hauptstadt des Yukon Territory, folgten zwei mit Pirelli-Reifen bestückte und absolut serienmäßige Jaguar XJ dem Lauf des Yukon River bis nach Dawson City. Am Schauplatz des großen Goldrausches der 1890er Jahre sind Temperaturen um -30 Grad im Winterhalbjahr die Regel. Am Tag der Ankunft der „Jags“ am Zusammenfluss von Klondike und Yukon wiesen -49 Grad Dawson City sogar als kältesten Punkt der Erde aus.

Über den 40 Kilometer westlich abzweigenden Dempster Highway ging es für das Team dann weiter nach Norden. Als einzige kanadische Allwetterstraße überquert der Highway den Polarkreis und endet im 738 Kilometer entfernten Inuvik in den Northwest Territories. Auf dieser einsamen Piste erhielten die Jaguar nur gelegentlich Gesellschaft durch so genannte Ice Road Truckers – hartgesottene Landstraßenkapitäne, die mit ihren Lkw auch vor präparierten Eispisten nicht zurückschrecken. Nach 240 Kilometern auf dem Dempster Highway erreichten die XJ auf 66° 33‘ nördlicher Breite dann ihr avisiertes Ziel: den Polarkreis. Der Ort, an dem an diesem Tag – dem Zeitpunkt der Wintersonnenwende – das Zentralgestirn den ganzen Tag nicht mehr aufging.

3.200 Kilometer unter extremen Bedingungen als Qualifikationsnachweis
Adrian Hallmark, Global Brand Direktor, Jaguar Cars, zeigte sich mit dem Härtetest hoch zufrieden: „Die Wagen bewährten sich unter Bedingungen, wie sie selbst Besitzer in Nordamerika oder Russland so kaum jemals erleben dürften. Tiefschnee, Glatteis, Schotter und zerfurchter, gefrorener Matsch bedeuteten eine echte Tortur für Mensch und Maschine. Die insgesamt 3.200 Kilometer lange Prüffahrt hat gezeigt, dass ein Jaguar XJ mit Allradantrieb ein perfektes Fahrzeug für alle widrigen Wetterbedingungen abgibt.“

Allradantrieb in seiner luxuriösesten Form: XJ AWD mit Portfolio-Ausstattung
Die Jaguar XF und XJ mit Allradantrieb werden ab Februar 2013 von den Jaguar Vertragspartnern in Deutschland ausgeliefert – zu Preisen ab 57.000 Euro für den XF und ab 91.160 Euro für den XJ beziehungsweise 95.160 Euro für die XJ Variante mit verlängertem Radstand. Als Krönung bietet Jaguar den XJ AWD zusätzlich in der besonders luxuriösen Portfolio Ausstattung (für 97.650 beziehungsweise 102.150 Euro) an.

Einziges optisches Differenzierungsmerkmal zwischen den neuen Allradlern und ihren klassisch angetriebenen Pendants ist ein „AWD”-Schriftzug auf dem Kofferraumdeckel.

http://www.youtube.com/watch?v=h3Z5vptOPDA&feature=youtu.be
(Link zu YouTube-Video über die Jaguar Arktis-Expedition)


*Jaguar XF 3.0 Liter V6 Kompressor AWD (Kraftstoffverbrauch l/100 km innerorts 14,8 - außerorts 6,9 - kombiniert 9,8; CO2-Emission 229 g/km)
*Jaguar XJ 3.0 Liter V6 Kompressor AWD (Kraftstoffverbrauch l/100 km innerorts 14,8 - außerorts 6,9 - kombiniert 9,9; CO2-Emission 234 g/km)

Verbrauchs- und Emissionswerte XF, XJ, XK, inklusive R-Modelle:
Kraftstoffverbrauch im kombinierten Testzyklus: 12,5 - 5,1 l/100km
CO2-Emissionen im kombinierten Testzyklus: 292 - 135 g/km

Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personalkraftwagen entnommen werden, der bei allen Jaguar und Land Rover Vertragspartnern und bei Jaguar Land Rover Deutschland GmbH unentgeltlich erhältlich ist. Der Leitfaden ist ebenfalls im Internet unter www.dat.de verfügbar.

Bericht aus dem Handelsblatt

Katzenartiger Angriff auf Porsche

HTTP://WWW.HANDELSBLATT.COM/AUTO/TEST-TECHNIK/JAGUAR-F-TYPE-KATZENARTIGER-ANGRIFF-AUF-PORSCHE/7760908.HTML

JAGUAR F-TYPE
Katzenartiger Angriff auf Porsche
13.02.2013, 13:15 Uhr
In der Branche gilt er als Volltreffer: der Jaguar F-Type. 52 Jahre nach dem legendären E-Type schicken die Briten wieder einen rassigen Roadster auf die Straße. Und sein Preis signalisiert Selbstbewusstsein.
von Michael Specht Quelle: MID


Jaguar F-Type auf Testfahrt. Quelle: MID
Gaydon/EnglandIn der Branche gilt er als Volltreffer: der Jaguar F-Type. 52 Jahre nach dem legendären E-Type schicken die Briten wieder einen rassigen Roadster auf die Straße. Sie versprechen dabei eine für Jaguar bislang nie erreichte Fahrdynamik. Das definiert die Wettbewerbssituation eindeutig. Ganz klar: Der F-Type zielt ins Zentrum von Zuffenhausen. Dies bestätigt auch Chef-Ingenieur Russ Varney: "Unsere Benchmark war der Porsche 911." Kein Wunder also, dass die Verantwortlichen im Jaguar-Entwicklungszentrum Gaydon alle Register zogen, um der deutschen Sportwagen-Ikone Paroli bieten zu können. Leistungsstarke Motoren, leichte Aluminiumkarosserie, klassischer Hinterradantrieb sowie eine perfekte Gewichtsverteilung von 50:50 sind die Geheimnisse der Rezeptur.
ERSTE BILDER VOM F-TYPE
Jaguars cooles Kätzchen soll neue Zielgruppen jagen

Unter Beweis stellen möchte Jaguar die Top-Form des Roadsters vorab auf seinem hermetisch abgeschirmten "Proving Ground", dem Testgelände. Gewöhnlich drehen hier blickgeschützt geheime Erlkönige ihre Runden. Nun erhalte ich, gut drei Monate vor der offiziellen Markteinführung, die einmalige Chance, in einem sogenannten „Development Prototype“ neben dem Entwicklungs-Ingenieur John Barker Platz zu nehmen.
Schon nach der ersten Kurvenkombination wird deutlich: Direkter und knackiger ging noch kein Jaguar ums Eck. „Wir haben hohen Wert auf präzises Handling gelegt“, verrät Barker und tritt das Gaspedal nach unten. Der Achtzylinder-Kompressormotor, 364 kW/495 PS stark, brüllt auf und presst uns in die Sitze.
Am Ende der Geraden zeigt der Tacho 170 Meilen die Stunde an, also gut 270 km/h. "300 schafft der Wagen", sagt Testfahrer Barker, der während der Entwicklung mit dem F-Type oft genug "on the German Autobahn" und auf der Nordschleife des Nürburgring unterwegs war. Den Spurt aus dem Stand auf Tempo 100 absolviert der V8 übrigens in 4,3 Sekunden.

Der neue Jaguar-Roadster tritt mit 20-Zoll-Rädern aus Leichtmetall im Carbonlook an. Quelle: MID
Wie auf den sprichwörtlichen Schienen durchzieht der Roadster auch lange schnelle Kurven, bleibt dabei unbeirrt neutral. Das solide Fahrverhalten des offenen Briten hat seine Ursache unter anderem in der sehr festen Karosseriestruktur. "Bei der Torsionssteifigkeit überragt der F-Type beispielsweise den XK um 30 Prozent", sagt Russ Varney.
Alle drei F-Type-Motorisierungen sind mit der Achtgangautomatik von ZF ausgestattet, deren Gänge sich im manuellen Modus entweder auf der Mittelkonsole oder aber über Paddels am Lenkrad blitzschnell wechseln lassen.
Serienmäßig an Bord – außer beim Sechszylinder-Basismodell – ist auch der sogenannte "Dynamic Mode Switch", ein kleiner Kipphebel auf der Mittel-Konsole. Nach hinten gedrückt, zum Rennflaggen-Symbol, ändert sich der Charakter des Roadsters schlagartig.
Lenkung, Motor und Fahrwerk reagieren jetzt messerscharf, spezielle Klappen im Auspuff lassen die offene Fahrt zum Ohrenschmaus werden. Doch nur so lange der V8-Kompressor unter der Haube werkelt. Der Sound des Sechszylinders nervt bei höherer Drehzahl mit einer eher unschönen Frequenz.

Das sportlich gehaltene Interieur vernachlässigt nicht einen gewissen Komfort und Luxus. Quelle: MID
Insgesamt jedoch gibt der Jaguar F-Type eine überzeugende Vorstellung ab. Er ist ein vollwertiger Sportwagen mit exzellentem Handling und einer Top Leistungsentfaltung. Eine puristische Fahrmaschine auf der einen Seite, ein eleganter Roadster zum Cruisen auf der anderen.
Ein unmittelbarer Konkurrent ist derzeit nicht in Sicht. Porsche Boxster, Audi TT und BMW Z4 sind kleiner und schwächer. Auch der Mercedes SLK 55 AMG reicht an die V8-Version des F-Type nicht heran, fährt zudem in der Größe ein halbes Segment tiefer.
Als Topmodell V8 S kostet der F-Type 99.900 Euro. Der Einstieg (V6, 250 kW/340 PS) beginnt bei 73.400 Euro. Für die mittlere Version V6 S (280 kW/380 PS) sind 84.900 Euro zu überweisen. Nicht gerade ein Schnäppchen. Jaguar scheint nach dem Motto zu handeln: Wer konkurrenzlos in einem neuen Sportwagen-Segment fährt, kann sich auch leisten, stolze Preise aufrufen.

Weltpremiere der 550 PS starken Limousine auf der New York Auto Show

Ultimative R-Power nun auch für den Jaguar XJ

Weltpremiere der 550 PS starken Limousine auf der New York Auto Show
Ultimative R-Power nun auch für den Jaguar XJ
Schwalbach/New York, 21. März 2013 – Mit der Weltpremiere des XJR erweitert Jaguar auf der New York International Automobile (Pressetag 27. März) seine „R“ Performance-Linie um eine 550 PS starke Luxuslimousine. Auf dem Messestand am Hudson River steht das dynamische neue Flaggschiff der Baureihe neben den all-radgetriebenen XF- und XJ-Modellen und dem ab Mai in den Verkauf gehenden Roads-ter Jaguar F-TYPE.
Mit per Kompressor aufgeladenem 5,0-Liter-V8-Motor, einem betont sportlich abgestimmten Fahrwerk und einer auf die Mehrleistung angepassten Aerodynamik präsentiert sich der neue XJR als dynamischster Jaguar XJ aller Zeiten. Er verbindet die Fahrleistungen eines Supersportwagens mit einer selbstbewussten, verführerischen Designsprache und höchstem Luxus-Niveau.
Adrian Hallmark, Global Brand Director, Jaguar Cars: „Der neue XJR verkörpert die drei zentralen Säulen der Marke Jaguar im 21. Jahrhundert: Technologie, Performance und zeit-genössisches Design. Zugleich hebt er die fahrdynamischen Fähigkeiten einer Luxuslimou-sine in neue Regionen.“
Der Jaguar XJR wird ab Herbst dieses Jahres in Deutschland erhältlich sein.
Die Jaguar Pressekonferenz findet mit dem XJR als Hauptdarsteller am Mittwoch, 27. März, 10:45 Uhr Ortszeit (16:45 Uhr MEZ), statt. Sie ist auch im livestream unter www.media.jaguar.com zu verfolgen. Über diese Seite stehen ebenfalls Fotos und Footage-Material zum Download bereit.

Verbrauchs- und Emissionswerte XF, XJ, XK, inklusive R-Modelle:
Kraftstoffverbrauch im kombinierten Testzyklus: 12,3 - 5,1 l/100km
CO2-Emissionen im kombinierten Testzyklus: 292 - 135 g/km
Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem Leitfaden über den Kraftstoffver-brauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personalkraftwagen entnom-men werden, der bei allen Jaguar und Land Rover Vertragspartnern und bei der Jaguar Land Rover Deutschland GmbH unentgeltlich erhältlich ist. Der Leitfaden ist ebenfalls im Internet unter www.dat.de verfügbar.

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